26.11.2015

Was brauchen wir, um uns heimisch zu fühlen?

Oldenburg. Was brauchen wir, um uns „heimisch“ zu fühlen? – Unter diesem Motto haben sich Menschen aus unterschiedlichen Herkunftsländern wöchentlich in der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück getroffen. Unter der Leitung von Teréz Fóthy, freischaffende Künstlerin und Kunsttherapeutin, befassten sie sich auf kreative Weise mit dem Thema Heimat. Die Teilnehmenden gestalteten eigene Porträts, malten Traumorte oder Lebensbäume. Die gesammelten Werke wurden zu einem Buch gebunden. Zur Präsentation der Bücher sind Gäste am Montag, 30. November, 11 Uhr, herzlich willkommen im Stadtteiltreff Kreyenbrück, An den Voßbergen 58.

„Wo es am Anfang Unterschiede und Schwierigkeiten mit der Kommunikation gab, entstand durch den kreativen Prozess zum Ende eine familiäre Dynamik. Auch die Diskrepanz zwischen den Kulturen schwand mehr und mehr und viele Gemeinsamkeiten wurden entdeckt. Herausgekommen sind wundervolle Lebensbücher, die jedes für sich das Stückchen Heimat zeigen, welches wir in unseren Herzen tragen, egal wohin wir auch gehen“, so Jutta Hinrichsen vom Leitungsteam der Gemeinwesenarbeit Stadtteiltreff Kreyenbrück.

Möglich wurde dieses Projekt durch eine Spende des Lions-Club Oldenburg Willa Thorade.


Teilnehmer des Projektes von links nach rechts: Giulia Knorr, Rose Hullmann, Axel Habel, Nicola Amft, Johann Stoll, Gül Mergen, Lida Alksne, Terez Fothy und Taibe Mehrabani.
Foto: Stadt Oldenburg