Jugendamt und Polizei ziehen positive Bilanz

Alkoholtestkauf: Nur zwei von 20 Geschäften fallen durch

Das Ergebnis ist erfreulich: Beim jüngsten Alkoholtestkauf am Freitag, 13. Dezember 2019, mit dem Stadtverwaltung und Polizei die Einhaltung des Jugendschutzgesetzes überprüft haben, gab es in Oldenburg deutlich weniger Verstöße als zuletzt. Nur in zwei von 20 Verkaufsstellen gelang es minderjährigen Testkäufern, an hochprozentigen Alkohol zu kommen. In den übrigen Geschäften nahm das Verkaufspersonal die Jugendschutzbestimmungen ernst.

Erfreuliche Entwicklung

Das sah beim letzten Testkauf noch anders aus: Im Juni 2019 gab es in neun von zehn Geschäften unerlaubt Alkohol für Jugendliche. Dass das Ergebnis diesmal deutlich positiver ausgefallen ist, wertet Christian Fritsch, Leiter des bei der Aktion federführenden Fachdienstes Jugend und Gemeinwesenarbeit, als „erfreuliche Entwicklung“: „Das zeigt, dass der gesetzliche Jugendschutz in guter Zusammenarbeit mit der Polizei und dem zentralen Außendienst des Ordnungsamtes wirkt.“

Bußgeldverfahren als Konsequenz

Die Zahl der kontrollierten Verkaufsstellen war dieses Mal verdoppelt worden. Überprüft wurden hauptsächlich Kioske, aber auch Tankstellen und Supermärkte. Als Testkäufer eingesetzt waren zwei 17-jährige Auszubildende der Stadtverwaltung. Für die beiden Geschäfte, in denen die Testkäufe „erfolgreich“ waren, hat das Konsequenzen: Gegen das Verkaufspersonal wird ein Bußgeldverfahren eingeleitet.

Regelmäßige Alkoholtestkäufe

Auch künftig werden regelmäßig im Stadtgebiet Testkäufe im Rahmen des Jugendschutzes stattfinden. Der Einzelhandel soll damit weiter für das Thema Alkohol- und Tabakverkauf an Minderjährige sensibilisiert werden.