Verwaltungsstruktur: Neues Amt bringt Klimaschutz und Mobilität in Einklang

Stadt macht für Klimaschutz mobil

Klimaschutz und Mobilität sind für die Stadt Oldenburg kein Widerspruch: „Es gibt hier kein Entweder-oder, sondern nur ein Miteinander. Eine enge Verzahnung ist für die Weiterentwicklung einer lebenswerten Stadt unabdingbar. Beim Thema Mobilität muss Klimaschutz mitgedacht werden – und umgekehrt“, betont Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Um die Gestaltung dieses Zukunftsthemas noch systematischer und effektiver vorantreiben zu können, hat sich Krogmann zu einer Umstrukturierung im Dezernat für Bauen, Umwelt und Verkehr entschlossen: Zum 1. Mai 2021 wird ein neues „Amt für Klimaschutz und Mobilität“ gebildet.

Verkehrsplanung und Umweltmanagement

Die neue Organisationseinheit kombiniert zwei Fachdienste, die bislang unterschiedlichen Ämtern zugeordnet waren. So wird der Bereich Verkehrsplanung aus dem Amt für Verkehr und Straßenbau herausgelöst und mit dem Fachdienst Umweltmanagement aus dem Amt für Umweltschutz und Bauordnung zusammengefasst. Hinzu kommen die in 2020 neu geschaffene Stabsstelle Klimaschutz und das Regionale Umweltbildungszentrum. „Ich bin überzeugt, dass sich in dieser Konstellation im wahrsten Wortsinn viel bewegen lässt. Wir wollen durch die neue Struktur in diesem Bereich stärkere Akzente setzen und damit auch den durch die Fridays-for-Future-Bewegung angestoßenen Diskussionsprozess aufgreifen und aktiv gestalten“, erläutert Krogmann. Über die Umstrukturierung hat der Oberbürgermeister am Montag, 25. Januar 2021, den Verwaltungsausschuss informiert.

Für Stadtbaurat Dr. Sven Uhrhan, Dezernent für Bauen, Umwelt und Verkehr, liegt die Verknüpfung von Mobilität und Klimaschutz auf der Hand: „Eine deutliche Reduzierung der Treibhausgasemissionen ist notwendig, um die Folgen des Klimawandels zu begrenzen. Vor allem dem Verkehrssektor kommt hier eine entscheidende Rolle zu.“ Insbesondere die Schaffung alternativer Mobilitätsangebote sei eine der zentralen Herausforderungen für die Arbeit im neuen Amt, so Uhrhan.

Zum Amt für Klimaschutz und Mobilität werden etwa 20 Beschäftigte zählen.