27.01.2015

Politische Beratung zum Kommunalen Aktionsplan Inklusion beginnt

Oldenburg. Über 300 Menschen haben fast zwei Jahre lang einen Plan entworfen, wie ein gemeinsames inklusives Leben in Oldenburg gestaltet werden kann und um den Oldenburger Ratsbeschluss von 2012 „Oldenburg will Inklusion“ umzusetzen. Ziel war ein „Kommunaler Aktionsplan Inklusion“. In zehn unterschiedlichen Arbeitsgruppen haben sich alle mit dem eingebracht, was sie können. Die so entstandenen Vorschläge werden jetzt in den Ausschüssen des Rates in den nächsten Wochen vorgestellt. Sie sollen dann von der Verwaltung bewertet und umgesetzt werden.

Der 220-seitige Aktionsplan umfasst zwei Teile: Im ersten wurden die inklusiven Werte und Visionen erarbeitet. Der zweite Teil enthält einen Katalog von fast 70 kommunalen Maßnahmen, die für ein inklusives Oldenburg umzusetzen sind. Zu den Handlungsfeldern gehören Arbeit und Beschäftigung, Beteiligung und Mitsprache, Bildung und lebenslanges Lernen, Kultur und Freizeit, Mobilität und Beförderung und Wohnen und Versorgung. „Zum Gelingen eines von Wertschätzung geprägten Gemeinwohls können alle beitragen“, betont Sozialdezernentin Dagmar Sachse. „Ich möchte allen Akteuren herzlich danken. Viele Menschen in Oldenburg widmen sich dem Thema Inklusion. Darauf können wir stolz sein!“

Mehr Informationen zum „Kommunalen Aktionsplan Inklusion“ gibt es im Internet unter www.oldenburg.de/inklusion.